Vorstellung des GVV Neckargerach-Waldbrunn
Es handelt sich um eine interkommunale Kooperation der vier Gemeinden Binau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg.
Der Gemeindeverwaltungsverband Neckargerach-Waldbrunn (GVV) ist ein Zusammenschluss der vier Gemeinden Binau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg im Neckar-Odenwald-Kreis. Sitz des Gemeindeverwaltungsverbands ist Neckargerach.
Der Verband entstand im Zuge der Gemeindereform und der Neuordnung der kommunalen Verwaltung in Baden-Württemberg in den 1970er-Jahren. Zunächst schlossen sich die Gemeinden Binau, Neckargerach und Zwingenberg zusammen. Ein Jahr später trat auch die Gemeinde Waldbrunn dem Gemeindeverwaltungsverband bei.
Ziel des GVV ist es, kommunale Aufgaben gemeinsam wahrzunehmen, Fachkompetenzen zu bündeln und dadurch eine leistungsfähige und wirtschaftliche Verwaltung für seine Mitgliedsgemeinden sicherzustellen.
Mit der Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband nutzen Binau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg gemeinsame Strukturen und Fachkompetenzen. Der GVV verbindet dabei die Eigenständigkeit seiner Mitgliedsgemeinden mit den Vorteilen einer leistungsfähigen interkommunalen Zusammenarbeit.
Aufgaben des GVV
Der Gemeindeverwaltungsverband führt als Verbandskämmerei die Aufgaben des Rechnungsamts für die Gemeinden Binau, Neckargerach und Zwingenberg zentral durch.
Zu den wesentlichen Aufgaben gehören insbesondere die Haushalts- und Finanzwirtschaft, das kommunale Rechnungswesen sowie weitere zentrale Aufgaben der Finanzverwaltung der drei Mitgliedsgemeinden.
Seit dem 1. Januar 2024 besteht beim Gemeindeverwaltungsverband der gemeinsame Standesamtsbezirk „Hoher Odenwald – Neckartal“.
Das Standesamt nimmt die standesamtlichen Aufgaben für alle vier Mitgliedsgemeinden Binau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg wahr. Durch die interkommunale Zusammenarbeit werden die Aufgaben und die fachliche Kompetenz des Standesamts an einer zentralen Stelle gebündelt.
Eine weitere zentrale Aufgabe des Gemeindeverwaltungsverbands ist die gemeinsame Flächennutzungsplanung für das Verbandsgebiet.
Der Flächennutzungsplan bildet die Grundlage für die langfristige räumliche Entwicklung der vier Mitgliedsgemeinden. Er stellt in Grundzügen dar, wie sich Flächen für Wohnen, Gewerbe, Verkehr, Infrastruktur, Landwirtschaft, Natur und weitere Nutzungen im Verbandsgebiet entwickeln sollen.
Im Jahr 2026 wurde der gemeinsame Flächennutzungsplan zum zweiten Mal fortgeschrieben und damit an die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Mitgliedsgemeinden angepasst.